Streifzug durch die Geschichte des TSV Windeck 1861 Burgebrach e.V.

1861Erfolgte die Gründung durch elf Bürger des Ortes.
1869

Entstand aus den Reihen des Turnvereins die Freiwillige Feuerwehr von Burgebrach. Der Verein zählte insgesamt 76 Mitglieder.

1871   Entriss der unerbittliche Krieg zwei Turner aus dem jungen Kreis. In den kommenden Jahren kam der Turnbetrieb fast zum erliegen.
1888   Eine neue Blütezeit kam für den Turnverein und es konnte die jetzt noch vorhandene Fahne angeschafft und geweiht werden. 
Der Turnerbund Jahn, Bamberg, hielt mit den Burgebracher Turnern enge Verbindung.
1901Gründung einer Altersriege.
1902Durchführung des Gauturnfestes am 3. August. 
Neuwahlen am 02. Februar - Vorstand ist M. Goldmann, 1. Turnwart Franz Häfner, 2. Turnwart Hans Voran, Schriftwart Wolfgang Nüßlein, Säckelwart Moritz Hahner und zum Zeugwart wurde Jakob Vornlocker gewählt.
1903 

Die Mitgliederzahl betrug 61. 
Aufstellung einer Turnordnung. 
Zur Gründung eines Baufonds für eine Turnhalle wurden 50 Mark bereitgestellt. 
Infolge des Todes des bisherigen Vorstands Goldmann Neuwahl eines Vorstands: Schuhmachermeister Georg Liebert.

1904Wohlgelungenes Gauturnfest. 
Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auf 50 Pf. für 1 Jahr.
1905Neuwahl der Ausschussmitglieder, Vorstand Vorschmitt, 1. Turnwart Franz Häfner, 2. Turnwart Sperber, Säckelwart Schlapp, Zeugwart Ruhl, Schriftwart Vornlocker. 
Turnwart Häfner nahm die Wahl nicht an und trat zurück, es wurde der 1. Turnwart nicht gewählt.
1906Monatsversammlung am 16. Juni, beim Kirchgang mit Fahnenbegleitung erhalten zukünftig die Mitglieder 1 Glas Bier, 2 Brezen und 1 Wurst. Des weiteren gab es eine schriftliche Rüge wegen Turnstundenversäumnisse.
1907Generalversammlung, Anwesend 31 Mitglieder, Vorstand Michael Vorschmitt, 1. Turnwart Johann Sperber, 2. Turnwart Georg Eck, Säckelwart Andreas Schlapp, Zeugwart Friedrich Ruhl, Schriftwart Johann Zahnleiter. 
Unter den Punkt sonstiges wurde beschlossen: Maskenball am 9. Februar. Wer sich nicht maskiert, muss für ein zu kaufendes Maskenabzeichen 30 Pf. bezahlen.
1909Am 10. November findet eine außerordentliche Generalversammlung statt. 
TOP1 - Tanzkränzchen am 22. November, 
TOP2 - Ballotage für neues Mitglied, 
TOP3 - Neudruck der Statuten und Aufnahmekarten, 
TOP4 - Möglichkeit mit den Dreschmaschinengesellschaften ein Gerätehaus zu bauen. Am 30. November findet noch eine außerordentliche Generalversammlung statt. 
Beschluss: Mitglieder, die bis 6km auswärts wohnen, dürfen nicht bei einer Tanzveranstaltung eingeführt werden. Ebenso dürfen nicht weibliche Nichtmitglieder eingeführt werden mit Ausnahme von dem Mitglied nahestehende Personen und Familienangehörige!
1910Generalversammlung am 18. Januar, 
TOP3 Antrag auf Bau einer Requisitenhalle. 
Außerordentliche Generalversammlung am 20. Februar, Bau einer Turnhalle, das Geld soll bei der Raiffeisengenossenschaft aufgenommen werden, ein Ausschuss wurde bestellt.
191129. Gauturnfest am 2. Juli mit Einweihung der Turnhalle durch Hw. Herrn Kuratus Deinhart von Reichmannsdorf. Diese erste Turnhalle hatte nur einen sogenannten Lohboden und wurde “Lohturnhalle” genannt. 
Als Musikkapelle spielt eine Abteilung der Ulanenkapelle. Außerordentliche Generalversammlung am 11. Oktober, Ernennung zu Ehrenmitgliedern: Pfarrer Schneider von Burgebrach und Kuratus Deinhart von Reichmannsdorf. 
1. Turnwart Peter Giehl legte sein Amt nieder. 
Als neuer 1. Turnwart wurde Fritz Neser gewählt. 17. Dezember, außerordentliche Generalversammlung: Rechnungslegung für die Turnhalle: Kosten 1914 M 72 Pf.
191225. Januar ordentliche Generalversammlung, Anwesend 33 Mitglieder, Rechnungslegung:
Kassenbestand 21,30 M - Schulden für die Turnhalle 1450M, Michael Vorschmitt wurde zum Ehrenvorstand ernannt. 
3. November Aufnahme des Fußballklubs in den Verein! Es braucht keine Aufnahmegebühr entrichtet werden.
191313. Januar ordentliche Generalversammlung, Anwesend 23 Mitglieder, Rechnungslegung: Kassenbestand Defizit: 18M 11 Pf., Schulden für die Turnhalle 1450 M. Spielleiter für die Fußballabteilung Michael Wittmann.
6. Mai außerordentliche Generalversammlung, 25-Jahr-Feier des Turnvereins am 22. Juni nur als Vereinsfest mit den Burgebracher Vereinen, Beteiligung am deutschen Turnfest in Leipzig, Zuschuss je Teilnehmer 10 M. Kauf des Turnplatzes von der Gemeinde, der Vorstand soll die Verhandlungen führen.
191418. Januar ordentliche Generalversammlung, der Verein hat 72 Mitglieder und 3 Ehrenmitglieder. Rechnungslegung: Kassenbestand 18,59 M; Wahl der Vorstandschaft (Es war eine stürmische Versammlung, mehrere Mitglieder verließen die Versammlung, Anscheinend gab es hier auch Handgreiflichkeiten, wie aus dem Protokoll zu schließen ist!), Franz Häfner wurde als Vorstand wieder gewählt, nahm die Wahl aber nicht an. Ergebnis der folgenden Wahl, Vorstand Johann Weber, Schriftwart Georg Reheußer,  1. Turnwart Fritz Neser, 2. Turnwart Johann Butterhof, Säckelwart Andreas Güttler, Zeugwart Fritz Ruhl. Auch hier nahm Johann Weber die Wahl nicht an, so dass die Versammlung bis auf weiteres vertagt wurde.
Dieses Jahr rief auch die Turner zum 4 1/2-jährigen Ringen ins Feindesland, 20 aus ihren Reihen starben den Heldentod.
1919Wiederum scharten sich die Turner um ihre Vereinsfahne und begannen von neuem das ideale Werk. Außerordentliche Generalversammlung, die alte Turnhalle sollte wegen Baufälligkeit erneuert werden. Es wurde beschlossen die alte Turnhalle nicht abzureißen sondern zu renovieren.
1920Die Fußballriege soll wieder aufgestellt werden. 
Der Verein erhielt die Bezeichnung “Turn- und Sportverein 1861 e. V.”. 
Es wird nun beschlossen die Turnhalle abzubrechen. 
Der Monatsbeitrag wird von 30 auf 50 Pfennige erhöht. 
Wahl der Vorstandschaft, Vorstand Verwalter Lösel, Schriftführer Butterhof, 1. Turnwart Adam Schiller, 2. Turnwart Andreas Müller, Kassier Johann Weber, Zeugwart Georg Kraft und A. Schoppelrey.
Einem Bauausschuss gehörten an die Turnerbrüder Fritz Neff, Johann Voran, Johann Weber, Franz Schoppelrey, Franz Häfner, Michael Schiller, Adam Schiller, Michael Ames, Michael Koch an. 
Als Bauplatz war das Eck an der Grasmannsdorfer Straße gegenüber dem Gaswerk vorgesehen.
Turnratssitzung am 17. Juni, der Turnhallenabbruch wird bis auf weiteres verschoben. Im Sommer soll ein kleines Turnfest stattfinden. Eine Anschlagtafel wird angefertigt.
4. September, Für die Turnhallensanierung Aufnahme eines Kredits von 500 M, der Turnhallenabbruch wird wieder bis auf weiteres verschoben.
Außerordentliche Generalversammlung am 4. Dezember, Anwesend 32 Mitglieder, Aufnahme von 10 neuen Mitgliedern (Ballotage), Turnhallenneubau: staatl. Genehmigung erteilt, Ausgabe von Anteilsscheinen zu 50 M., insgesamt 20000 M., Tilgungsplan erstellt. Weiterhin haben Nichtmitglieder keinen Zutritt zum Vereinsball. 
1921Generalversammlung am 9. Januar, Anwesend 58 Mitglieder, Kassenbericht: Guthaben 762,49 M., Guthaben bei Darlehenskasse 500 M., Vereinsvermögen (Geräte und Halle) 10788 M., Gesamtvermögen = 12050,49 M., Es werden neue Statuten aufgenommen, Vorstandswahl: Vorstand, Verwalter Lösel, Säckelwart Hans Weber, Schriftführer Fritz Butterhof, 1. Turnwart Adam Schiller, 2. Turnwart Michael Koch, Zeugwart Fr. G. Schoppelrey, Johann Voran und Michael Schiller. Ringen ist jeden Samstag im Schwan im Vereinszimmer, kostenlos. Anschaffung einer Tafel mit den Gefangenen des 1. Weltkriegs.
Turn- und Bauausschusssitzung am 10. März, Bauholz soll 9168 M. = 80% mehr als die Taxe kosten. Differenzen mit der Geistlichkeit (Pfarrer Sebastian Zeilmann)
Außerordentliche Generalversammlung am 27. August, Antrag auf Preisermäßigung für das Bauholz an die Regierung. Einnahmen aus dem Maikränzchen 457 M., Differenzen mit dem Kriegerverein, Fahne kann nicht mehr im Schrank des Kriegervereins aufbewahrt werden.
Turnratssitzung am 7. April, Einnahmen aus der Theateraufführung 3070 M - 2000 M. wurden an den Fond des Turnhallenbaus überwiesen. Ab April werden regelmäßig Turnstunden abgehalten, den Angrenzern des Turnplatzes soll als Entschädigung ihrer Grundstücke in natura eine Entschädigung angeboten werden. Zur Anschaffung eines Fußballs werden 75 M. Zuschuss gewährt. Für die Beleuchtung der Turnhalle wird eine Spirituslampe angeschafft. Die Fenster der Turnhalle werden durch Fensterläden geschützt. Für die Benutzung der Bühne des Gesangvereins werden je Aufführung 10 M. gezahlt. Eingabe an die Gemeinde zur Überlassung von Gemeindewiesen als Sportplatz.
Keine Berücksichtigung des TSV aus Mitteln der Dr.-Götz-Stiftung und des Landwirtschaftsministeriums.
Metzgermeister Moritz Baier gibt einen Vorschuss von 7000 M. gegen Sicherheiten. In der Versammlung wurden sofort 250 M. auf den Tisch gelegt und gespendet. Christbaumfeier am 1. Januar
1922Die alte Halle wurde eingerissen, der Neubau begonnen und man kam dabei in die Inflationszeit. 
Der engere Ausschuss mit Moritz Baier, Franz Schopperlrey, Georg Butterhof und Fritz Neff standen dem Baumeister Fritz Behringer, Ampferbach, und Zimmermeister Fritz Behringer, Burgebrach, neben vielen Turnermithelfern zur Seite.
Stiftungsfest am 21. Januar und Generalversammlung am 22. Januar: Musik "Stadtkapelle" Burgebrach, Luxussteuer 2 M pro Person. 
Zur Wahl als Turnwart vorgesehen Gg. U. Joh. Butterhof. Als Leiter für Jugend- u. Frauenabteilung H. hl. Hohner, Austritt von 9 Personen.
Ordentl. Generalversammlung am 29. Januar, der Sportabteilung wird die Selbstverwaltung entzogen und dem Turnwart übertragen.
5. September die alte Turnhalle wird abgebrochen und neu aufgebaut mit der selben Breite und 18 m lang. 
Im Oktober, Bestellung von Baumaterial in Höhe von 36000 M. und Bruchzins in Höhe von 45000 M. 
Baumeister Beringer erklärt, dass er bei weiterer Steigerung den Akkord nicht einhalten kann. Mit Fuhrwerken soll das Baumaterial abgeholt werden, Bauhilfsarbeiten müssen durch Vereinsmitglieder verrichtet werden.
1.11. Herr Gummersheimer tritt als neues Mitglied in den Verein ein.
1923

Schlusssteinlegung und Richtfest der Turnhalle wurde am 7. April gefeiert. Das elektrische Licht soll bis zur Einweihung kommen!
Johann Weber damals Kassenwart belegte als Einnahmen 4 380 827 394 188,82 Mark, Ausgaben 2 800 521 059 520,70 Mark und hatte einen Kassenbestand von 1 580 306 334 668,12 Mark. 
So “reich” waren damals die “armen” Turner!
Gründung einer Männerriege, Turnen im Saal der Wirtschaft Güttler. Eine Schülerriege soll gebildet werden, die Damenriege soll "aufgefrischt" werden. Neuer Mitgliedsbeitrag 20 M.
Die Bank gewährt dem Verein einen Kredit von 1 1/2 Millionen mit Bürgschaft von Vereinsmitgliedern. Weiter gibt es eine "Ermahnung" in der Generalversammlung zur Einigkeit mit dem Radfahrverein. 
1. Turnwart Gummersheimer wird für das Halten des "bunten Abends" besonders lobend erwähnt.
Die Schlusssteinlegung geschah am 7. April, am Tage der Aufrichtung des Gebälks - schlechter Besuch.
24. Juni 50jähriges Jubiläum des Kriegervereins (auf unseren Sportplatz) und Weihe des Kriegerdenkmals. 
Entschädigung für den Vereinsdiener: 1. Quartal 2000 M., 2. Quartal 4000 M.
Vergabe der Fenster für die Turnhalle an den Glaser Keim aus Reichmannsdorf. Spenden des Herrn v. Schrottenberg (50000 M.) und v. Schönborn (10000 M.)
Die Turnhalle wird an den Verein "Erheiterung" zum Abhalten eines Balles vermietet. Bekanntgabe von Einbrüchen. Anschaffung eines "Pferdes", Beiträge für November 20.000.000.000 M (20 Mrd. !!!)
Die Hauptarbeit des abgelaufenen Jahres (wöchentlich mind. zwei Sitzungen) konzentrierte sich auf den Neubau der Turnhalle und der Inflation.

19246. Januar, Ordentliche Generalversammlung, 34 Mitglieder sind anwesend. Jahresbericht des Vorstandes: Das wichtigste, aber auch arbeitsreichste Vereinsjahr, Bau der Turnhalle, Ehrungen von verdienten Vereinsmitgliedern. Turnwart Gummersheimer: 130 Turnabende, 14 aktive Turner, 22 Zöglinge, 54 Schüler; leider keine Mädchenriege, da keine geeignete Person als Trainer. "Im Spiel (Anm.: ...der Fußballer) wurde nichts geleistet". Bericht des Säckelwartes: Einnahmen 4.380.827.394.188,82 M. (4 Billionen), Ausgaben 2.800.521.059.520,70 M. Vermögensaufstellung nach der Goldwährung: 8112,50 M. 1. Vorstand Lößel (der nach langem Sträuben im 2. Wahlgang die Wahl angenommen hat), 2. Vorstand Götz, 1. Turnwart Gummersheimer, 2. Turnwart Fritz Butterhof, Zeugwart Josef Hahner, Kneipwart Franz Schoppelrey, weitere Ausschussmitglieder Voran, Baier und Panzer.
Turnratssitzung am 17.01.: Verhandlungen mit der Concordia und dem Burschenverein wg. Theater Spieltage. TSV Theaterspieltage: Ostermontag, weißer Sonntag und weißer Montag. Mitgliedszahl des Vereins: 120. Antrag auf Abhaltung eines Pfalztages am 23. März.
Gauwanderung am 29. Mai, 
Turnratssitzung am 3. Mai, Thema: Bildung einer Faustballmannschaft, Gestaltung der Feier bei der Enthüllung des TSV Gedenksteins, Fahnenreparatur,  Wahl eines Werbewarts.
Der Gedenkstein für die Gefallenen wird am Turnplatz aufgestellt. Inschrift "Der Turn- und Sportverein seinen 1914-1918 gefallenen Helden zum Gedächtnis". Zugunsten des Turnhallenbaus soll eine Vereinslotterie durchgeführt werden.
15. August, Schoppelrey wird zum Frauenturnwart bestellt. Ehrung Kneipwart Schoppelrey. Einführung einer Wander- und Reisesparkasse. 2. Vorstand Götz wird nahegelegt seinen Posten wegen "Nichterfüllung seiner Tätigkeiten" niederzulegen.
26. August, Turnratssitzung. Die Schulleitung verbietet Frauen- und Mädchenturnen! Der Verein wird Beschwerde einlegen. Vorstand Lößel legt sein Amt nieder, 2. Vorstand Götz kündigt an nicht mehr zur Wahl zu stehen.
Außerordentliche Generalversammlung am 27.9.1924. 1. Vorstand Erhard Butterhof, 2. Vorstand Peter Giehl, Kneipwart Schoppelrey legt sein Amt auch nieder. Neuer Kneipwart Lehrer Jätschke. In der Versammlung am 13.11. wird die Übernahme eines gekauften Klaviers nicht genehmigt. Am 8. Dezember wird ein Varieteabend in der Turnhalle abgehalten, am Nachmittag ein Kinder-Variete.
1925

Ordentliche Generalversammlung am 17. Januar. Anwesend 53 Mitglieder. Mitgliederstand 117, 1. Vorstand Erhard Butterhof, 2. Vorstand Michael Koch, Kassier Georg Butterhof, Schriftführer August Scheubel, Oberturnwart Gummersheimer, Zeugwart Josef Hahner, Ausschuss Emil Hermann, Anton Brodmerkel und Moriz Giehl. Beitragserhöhung: 50 Pf. im Monat.
Bitte des Oberturnwarts an die Turnwarte, Besprechungen und Sitzungsgegenstände geheim zu halten.
Vereinsbeitrag für Aktive 1,50 M, für Passive 3 M.
Franz Schoppelrey erhält das Ehrenblatt (Ehrung).
Außerordentliche Generalversammlung am 15. Juli, Rede zum Rücktritt des Oberturnwartes Gummersheimer, weil wegen seiner Rede an der Johannisfeier Pfarrer Sextl "...sich in gerade nicht schöner Weise geäußert hat...". Außerdem sei der Turnbetrieb sehr "flau". Alles bleibt beim Alten. Gummersheimer macht weiter. Aber 4 Vorstandsmitglieder sollen bei Pfarrer Sextl vorstellig werden.
Turnratssitzung am 16. September, Bericht des Vorstands über die Aussprache mit Pfarrer Sextl. 
Herr Gummersheimer war von der Aussprache nicht sehr angetan. Er machte zur Bedingung, dass die Punkte des von ihm verfassten Schreibens von ihm an den Verein genau eingehalten werden. Wortlaut des Schreibens:
An den Turnrat des Turn- und Sportvereins Burgebrach
Trotz fehlender Überzeugung, dass im hiesigen Verein infolge fehlender und auch ein Zustandekommen der Zusammenarbeit innerhalt des Turnvereins -namentlich des Turnrats- sowie infolge Fehlens jedes geistigen und gesellschaftlichen Zusammenhörigkeitsgefühls auch für die Zukunft kein Erfolg zu erwarten ist und obwohl ich infolge dieser Mängel für eine Tätigkeit als Turnwart keine Lust und Liebe mehr haben kann, will ich aus reinem Pflichtgefühl gegenüber der deutschen Turnerschaft sowie aus Liebe zur deutschen Jugend noch einmal das schwere Amt des Turnerischen Leiters auf meine Schultern nehmen, wenn mir die Zusage unbedingter und genauester Einhaltung folgender Bedingungen gegeben wird:
1. Peinlichst genauer Verwaltungsarbeit aufgrund der Satzungen.
....
4. Hebung der Geselligkeit.
....
6. Aus gesundheitlichen Gründen endgültige Regelung der Turnhallenreinigung.
....
8. Zusicherung, dass ich keine öffentlichen Reden mehr halten brauche.
...
11. In jeder Turnstunde hat 1 Mitglied des Turnrats anwesend zu sein.
Findet sich der Verein im Sine der Einleitung dieses Schreibens nicht zusammen und wird keine gründliche Zusammenarbeit im Geiste Jahns geleistet, so sind die Opfer an Arbeit, Zeit und Geld einzelner Turnbrüder zweck- und sinnlos. Halbe Arbeit, wie man es bisher betrieben hat, schädigt nur die edle Turnsache und wenn man nicht gewillt ist eine Änderung zum Besten anzustreben, dann ist die Auflösung des Vereins das zweckmäßigste.
gez. Gummersheimer
Turnratssitzung vom 4. Dezember, Schreiben an die Gemeinde: Kündigung des Schulturnens in der Turnhalle, falls der vom Verein geforderte Zuschuss in Höhe von 100 RM nicht gewährt wird.
11.12. Verhandlung mit Bürgermeister Bogensperger wegen Entschädigung der Benutzung der Turnhalle durch die Schule.

1926Ordentliche Generalversammlung am 3. Januar, Wünsche und Anträge: Wechsel des Schankwirts (Bisher "Gasthof Schwan", nun Gasthof "Goldener Hirsch")
Kostenvorschlag für Abortanlage durch Fa. Schütz 1150 RM
Turnratssitzung am 25. Mai, Bau eines Notaborts
Turnratssitzung am 9. Juli, Überlassen des Turnplatzes an den Burschenverein, Anregung zur Gründung einer Sportabteilung
Außerordentliche Generalversammlung am 23. Oktober, Wahl eines neuen Vorstandes: Gastwirt Fritz Butterhof
Erneute Aufforderung an die Gemeinde zum Bezahlen der Entschädigung für das Benutzen der Schulturnhalle durch die Schule.
1927Karl Gummersheimer, der seit 1922 als Oberturnwart den Verein zu einer Blütezeit geführt hatte, nahm Abschied von Burgebrach.
Turnerversammlung am 17. Januar, neben den Turnrat waren beachtliche 50 Turner anwesend. Gummersheimer teilte seine Erfahrungen während seiner 4jährigen Arbeit mit. 2. Vorstand Güttler stellte die Turnertugenden vor Augen.
Turnratssitzung am 4. April Kassier Butterhof hat sein Amt niedergelegt; falls keine Einigung zustande kommt, dann Neuwahl.
Gründung einer 2. Kinderabteilung, vaterländischer Abend am 3. April, Kleinkaliberschießen konnte wegen Fehlens einer Aufsichtsperson nicht durchgeführt werden.
Vereins-Wettturnen am 18. September, Männerriege I, 1. Josef Hahner, 2. Peter Zahnleiter, Männerriege II, 1. Georg Behringer, 2. Eduard Hahner, Jugend I, 1. Fritz Giehl, 2. Eduard Hahner, Jugend II, Fritz Müller, 2. Pankratz Neser, Knaben, 1. Josef Butterhof, 2. Fritz Schiller.
6. August, Gründung einer Frauenabteilung. Leiterin ist Frau Heider. Turnkleidung ist Bedingung.
1928Ordentliche Generalversammlung am 6. Januar, die Neugründung einer Frauenabteilung führt zu einem heftigen Wortwechsel mit Beleidigung des bisherigen 2. Vorstands, ein Sühnetermin wird vereinbart.
Turnersitzung am 10. Januar, das Schiedsgericht konnte nicht stattfinden, da der Beleidigte nicht erschien.
Maskenball am 4. Februar, Zahlreiche Masken, sehr gute Stimmung, feiern bis in den frühen Morgen...
Die in diesem Jahr wiederbelebte Fußballabteilung unter Spielleiter  Heinrich Heider (2. Spielführer Wachtmeister Windmeisser) traf auf der “Fischerwiese” im ersten Spiel auf den TSV Schlüsselfeld, Trainingstage sind Dienstag und Freitag, am 16. Mai wird eine einheitliche Kleidung angeschafft: weiße Hose, hellblaues Trikot, doch am 3. September machte sich die Fußballabteilung selbständig, da innerhalb der Turnvereine keine Wettspielmöglichkeiten bestanden und die Abteilung Fußball mit dem Turnverein "Differenzen" hatte. Sie gründete den “1. Fußball-Club Burgebrach”. 
18. August, Bericht über die am 8. Juli stattgefundene Gauturnstunde: Nur ein einziger aktiver Turner des TSV; sogar der II. Turnwart "...suchte sein Heil in der Flucht..."
Im Juli Spielverbot
1930Generalversammlung am 11. Januar, Anwesend 35 Mitglieder, nachdem die vorgeschlagenen die Wahl nicht annehmen, wurden folgende Männer gewählt: 1. Vorstand Fritz Butterhof, 2. Vorstand Erhard Welsch, Kassier Moritz Giehl, Schriftwart Johann Neser, Ausschussmitglieder Erhard Butterhof, Peter Giehl, Christian Götz, Turnwarte wurden keine gefunden.
1931Generalversammlung am 24. Januar, Monatsbeitrag 30 Pf., arbeitslose und "ausgesteuerte" sind beitragsfrei.
7. Februar, karnevalistischer Abend im Stern.
27. Februar, für Ehrenmitglied Moritz Hahner wird der Ehrenbrief der dt. Turnerschaft beantragt.
Turnratssitzung am 18. März, Differenzen wegen der Singstunde im Kneiplokal. 
70jähriges Gründungsfest am 20./21. Juni. Glänzender Verlauf, es wurden 49 Vereine eingeladen, mehr als 100 Sieger, wovon 1860 Bamberg allein 46 und Turnerbund Jahn Bamberg 14 Preise erringen konnten.
1932Generalversammlung am 6. Januar, Mehrmals Wahlwiederholungen. Dann stand fest: 1. Vorstand Peter Giehl, 2. Vorstand Josef Güttler, Schriftführer Erhard Welsch, Kassier Moritz Giehl, Ausschuss Hans Schütz, Franz Stubenrauch und Johann Fuchs, Zeugwart und Vereinsdiener Andreas Volk. Wünsche und Anträge: "Wo ist das Vereinslokal?", bleibt beim "Hirschenwirt", Antrag der Sanitätskolonne zur Benutzung der Turnhalle, Beitragsfreiheit für Arbeitslose und Ausgesteuerte
1933Gleichschaltung! - Die Turnhalle musste der SA, der HJ und dem BdM zur Mitbenutzung freigestellt werden.
Ausschusssitzung am 3. April, Programm für den vaterländischen Abend: Festrede: heftige Auseinandersetzungen um die Person Josef Güttlers.
Wörtlich: "Herr Schoppelrey erwiderte unter anderem, dass Herr Güttler als Festredner nicht in Frage kommen könne. Herr Oberlehrer Rauh sagte zu ihm, wenn der Vaterlandsverräter Güttler die Festrede hält, dann kann er nicht mitmachen. Auch sagte Hirschenwirt zu ihm, wenn Güttler das Podium betritt, holen wir ihn runter. Soweit die Ausführungen des Herrn Schoppelrey. 
Über diese Äußerungen wurde natürlich heftig Kritik ausgeübt...
Herr Schoppelrey brachte nun folgenden Antrag ein. Der Turnrat soll darüber abstimmen, ober unter diesen Umständen der vaterländische Abend überhaupt abgehalten werden soll... Die Abstimmung ergab: 7 gegen die Abhaltung und 3 dafür.
Am 1. Sonntag nach der österlichen Zeit soll ein öffentlicher Turnerball im Gasthof Stern stattfinden.
Mitgliederversammlung am 10. Juni, die Turnhalle soll auch bei schlechtem Wetter der SA zur Verfügung gestellt werden, Antrag auf Gleichschaltung des TSV.
Außerordentliche Generalversammlung am 23. Juli, anwesend 23 Mitglieder, Tagesordnungspunkt 1:
Gleichschaltung des Vereins.
Die Gleichschaltung wurde per Akklamation vorgenommen und zum Vorsitzenden der 1. Bürgermeister Zettelmeier (einstimmig) gewählt.
Tagesordnungspunkt 2:
Antrag der NSdAP zur Überlassung der Turnhalle an die SA, der HJ und dem BDM bei schlechten Wetter (einstimmig)
Zu 1, Der neue Vorsitzende ernannte folgende Mitglieder in die Vorstandschaft: Hans Leitmeier als 2. Vorsitzenden, Moritz Giehl als Kassier, Michael Schneider als Schriftführer.
Außerordentliche Generalversammlung am 29. September, Anwesend 15 Mitglieder, Gleichschaltung des Vereins: Per Akklamation einstimmige Wiederwahl von Zettelmeier. Bestimmung der weiteren Mitglieder durch Herrn Zettelmeier. 1. Vorstand Andreas Zettelmeier, 2. Vorstand Hans Leitmeier, Turnwart Josef Wittmann, Jugendturnwart Josef Hahner, Schriftführer Georg Hahner, Kassier Hans Eberlein, Zeugwart Hans Neser, Vereinsdiener Heinrich Wittmann, Ausschuss Konrad Welsch, Fritz Butterhof, Georg Butterhof und Andreas Müller.
Stellung des Vereins zur SA: Die Turnhalle steht in Zukunft am Mittwoch und Samstag ausschließlich der SA zur Verfügung. Der Erlös der Weihnachtsfeier wird dem Winterhilfswerk zur Verfügung gestellt.
"Führer Zettelmeier schloss die Versammlung mit einem Sieg Heil auf unseren Volkskanzler Adolf Hitler".
1934Der Sportplatz fand eine Erweiterung zur Lehranlage von Schützengräben und Drahtverhau.
Generalversammlung am 20. Januar, Wahl des "Führers".
"Führer" Zettelmeier stellt seinen Posten zur Verfügung. "Sturmführer" Butterhof wird als "Führer" vorgeschlagen. Ergebnis de Wahl 11:6. Diese bestimmt darauf die Vorstandschaft. 1. "Führer" Fitz Butterhof, 2. "Führer" Andreas Zettelmeier, Turnwart Josef Wittmann, Jugendturnwart Josef Hahner, Kassier Hans Eberlein, Schriftführer Georg Hahner, Zeugwart Hans Neser, Ausschuss Konrad Welsch, Andreas Müller, August Scheubel und Georg Butterhof, Vereinsdiener Heinrich Wittmann.
Turner die in der SA sind, sind während der Turnstunden vom Dienst in der SA befreit.
Bericht des Kassiers, Schulden bei der Bank Meyer: 1676,00 M.
Die gesamte Jugend ist ab 10. Lebensjahr beim Jungvolk. 
"Nach dem Absingen des Horst-Wessel-Liedes und einen dreifachen Siegheil auf unser Deutsches Vaterland schloss 1. Führer Butterhof die Versammlung"
1935Der Plan zum Anbau einer Feuerwehrhalle und die Turnhalle konnte abgewehrt werden, da der Turnverein die Halle selbst erweitern will.
Turnratssitzung am 25. Januar, ab jetzt regelmäßiger Turnbetrieb, gravieren eines gestifteten Bechers, ein Trinkhorn ist verschwunden, Unfall Mohr.
1936Erlahmte der Turnbetrieb.
Mitgliederversammlung am 22. August, lebhafte Aussprache über die Tätigkeit bzw. Untätigkeit des Vereins. Vereinsführer Butterhof legt sein Amt nieder.
Generalversammlung am 30. August, der Verein hat insgesamt 105,46 RM Schulden. Neuwahl des Schriftführers Alois Schmitt, Bezirksgärtner. Nach längeren Disput und Zögern, nahm er die Wahl an.
1939Leere Blätter im Protokollbuch.
1948Nach schwierigen Verhandlungen und vielen Gesuchen wurde dem TSV Burgebrach die Aufnahme der Vereinstätigkeit gestattet. 38 ehemalige Turner vollzogen die Wiederbelebung und ein reges Vereinsleben setzte bald ein. Die alten Turner hatten sich wieder gefunden.
1950Die Turnhalle, die unter der Inanspruchnahme als Gefangenen- und Flüchtlingslagers sehr gelitten hatte, wurde instandgesetzt und in einem Längsanbau für Garderobe, Wirtschaftsraum und
Aborten gesorgt. Die Halle wurde neu gebrettert.
1951Das 90jährige Bestehen konnte in großer Aufmachung gefeiert werden.
1952

Das Bauen hat viel Geld gekostet. Das Finanzielle wurde durch Abhaltungen von zwei Kinovorführtagen in der Woche gemeistert. Am 12. Oktober nahm eine Abordnung mit Fahne an der Gedenkfeier zum 100. Todestag Friedrich Ludwig Jahn's in Regensburg teil.

1953In den folgenden Jahren wurden verbessernte Baumaßnahmen durchgeführt, so ein Jugendraum geschaffen und zur Galerie ein steinfester Treppenaufgang erstellt. Wohl an die 30.000 DM
wurden seit 1950 in die Halle für Bau- und Instandsetzungsarbeiten investiert. Der Verein zählte 203 Mitglieder.
1956Das 95jährige Gründungsfest wurde zugunsten des Landesturnfest in Bamberg nicht abgehalten. Bild aus der 100-Jahr Feier. Eine Ringerabteilung wurde aufgestellt.
1958Teilnahme am Deutschen Turnfest in München mit Fahnenabordnung und zwei Wettkämpfern, die gute Plätze belegen konnten.
1959Nach langjährigen Verhandlungen konnte dem TSV von der Marktgemeinde Burgebrach das Grundstück auf dem die Turnhalle steht und ein weiteres angrenzendes Bauland zum Erweiterungsbau unserer Halle kostenlos übereignet werden.
1960Beim “Domreiterlauf” in Bamberg konnte unsere Männerstaffel in der Klasse D- Land den zweiten Preis erringen.
1961Die 100-Jahr-Feier des TSV 1861 e. V. Burgebrach hat vom 15. Juni bis zum 18. Juni stattgefunden.
1967Planungsbeginn einer neuen Turnhalle.
1971Am 10. März 1971 verstarb Franz Knittel im Alter von 65 Jahren. Er war als 1. Vorstand unermüdlich von 1953 bis 1971 für den TSV tätig.
1972Die DJK Windeck Burgebrach hat den Zusammenschluss mit dem TSV 1861 Burgebrach am 28. Juli beschlossen. Der TSV-Vorstand übernimmt die Leitung der DJK bis zur nächsten Generalversammlung des TSV Burgebrach.
1973Die Tischtennisabteilung nimmt am aktiven Wettkampfsport teil.
1974Vom 2. August bis 4 August 1974 erfolgt die Einweihung der Steigerwaldturnhalle mit Fahnenweihe. Die freiwilligen Helfer leisteten 10.000 Arbeitsstunden am Bau der neuen Turnhalle. Die Kegelabteilung wurde im Jahre 1974 gegründet und nimmt sofort mit einer Mannschaft am aktiven Wettkampf teil.
1976Gründung der Ringerabteilung mit aktivem Wettkampfbetrieb im Herbst.
1978Franz Butterhof wird zum Ehrenvorstand ernannt. Er war maßgeblich beim Bau der neuen Steigerwaldturnhalle als Vorstand mit der Planung und Durchführung von 1971 bis 1974 tätig. Die Tischtennismannschaft Senioren I wird Meister und steigt in die Bezirksliga auf.
1979Die Fußballmannschaft Senioren I wird Meister der A-Klasse Bamberg und steigt in die Bezirksliga auf.
1981Im Juli findet die 120-Jahr-Feier des TSV statt. Vom 12. Juli- 19. Juli werden anlässlich eines Pokalturniers von der Gemeinde die erstellten Rasensportplätze dem TSV übergeben.
1982Die Ringermannschaft der Senioren I wird Meister und steigt in die Bayernliga auf. Start der Wettkämpfe im September 1982. Im Sommer 1982 erreicht Baptist Starklauf bei den Tischtennis-Einzelmeisterschaften der Versehrtensportler bei den Bayerischen Meisterschaften Platz 1 und bei den Deutschen Meisterschaften Platz 4. Die 1. Mannschaft der Kegelabteilung wird Meister und steigt in die Bezirksliga auf.
1984Vom 28. April bis 13 Mai veranstaltet die Kegelabteilung ein Pokalturnier anlässlich des 10jährigen Bestehens mit 67 Mannschaften.
1986Vom 24. Mai bis 2. Juni findet die 125-Jahr-Feier des TSV Windeck 1861 e. V. Burgebrach statt.
1988Zum Vorstand wurden Hans-Georg Maciejonczyk und Walter Spörlein gewählt.
1993Die Abteilung Karate wurde gegründet.
1994Eine Satzungsänderung besagt, dass zukünftig drei gleichberechtigte Vorstände den Verein leiten sollen. Bei den Neuwahlen wurde 1. Vorstand Hans-Georg Maciejonczyk im Amt bestätigt. Neu in die Vorstandschaft wurden Peter Regauer und Baptist Göller als 2. bzw. 3. Vorstand gewählt. Als Kassier wurde Thomas Drescher eingesetzt. Bisheriger 2. Vorstand Walter Spörlein schied aus der Vorstandschaft aus.
1996Erstmals zählt der Verein mehr als 1000 Mitglieder. Bei der Generalversammlung wurde die bisherige Vorstandschaft wiedergewählt.
1998Johannes Maciejonczyk übernimmt das Amt des Schriftführers von Michaela und Karin Maciejonczyk.
1999Die Abteilung Kegeln meldet erstmals eine Jugendmannschaft für den Spielbetrieb, die unter der Leitung von Michael Bayer steht. Die Abteilung Ringen nimmt wieder ihr Training auf. Unter der Leitung von Alexander Winkler und Günter Montag finden sich innerhalb kürzester Zeit zahlreiche jugendliche und erwachsene Ringer.
2000In der Generalversammlung wird als 3. Vorstand Michael Bayer gewählt. 1. Vorstand Hans-Georg Maciejonczyk und 2. Vorstand Baptist Göller werden im Amt bestätigt. Der bisherige 3. Vorstand Peter Regauer scheidet aus der Vorstandschaft aus und wechselt in den Vereinsausschuss über. Die Abteilung Cheerleading wird unter der  Leitung von Helga Russell ins Leben gerufen. Der Verein ist im Internet mit einer eigenen Homepage vertreten.
2001Die Abteilung Running wird von sieben ehemaligen TSV-Fußballern gegründet. Unter der Leitung von Ingo Bäuerlein feiern die Burgebracher Läufer innerhalb kürzester Zeit erste sportliche Erfolge.
2002Michael Bayer wird als erster und Rainer Lunz als dritter Vorstand gewählt. Hans-Georg Maciejonczyk wird in der Generalversammlung nach mehr als 20 Jahren Vorstandstätigkeit einstimmig zum Ehrenvorstand ernannt. Die Runningabteilung startet unter der Führung von Ingo Bäuerlein den ersten Maibaumlauf durch den Ortskern Burgebrachs es waren mehr als 270 Läufer am Start.
2004Die Abteilung Fit und Health wird gegründet. Die Abteilung soll mit einem abwechslungsreichen Angebot verschiedenste Kurse anbieten. Kerstin Kiefer aus der Turnabteilung kommend, ist die erste Abteilungsleiterin.
2005

Beginn der Sanierungsarbeiten an der Steigerwaldturnhalle. Nach Beendigung der Baumaßnahmen im Untergeschoß nimmt die Kegelabteilung den Spielbetrieb auf einer Vierbahnen-Anlage auf. Die Abteilung Snooker wird von Stephan Düchtel und Felix Bieger ins Leben gerufen. Das ehemalige EVO-Schalthaus wurde dazu in Eigenregie und mit Unterstützung des TSV als Spielstätte mit zwei fullsize Tischen ausgebaut. Zwei Mannschaften nehmen am Ligaspielbetrieb teil. 

Aus den Stammvereinen TSV Windeck 1861 Burgebrach e.V. und Spielvereinigung Stegaurach 1945 e.V. wird die Juniorenfördergemeinschaft Steigerwald e.V. (kurz JFG Steigerwald) gegründet. Die beiden Stammvereine übertragen Ihre Jugendarbeit (U13 bis U19) im Fußballbereich auf die JFG, als Vorstände werden (1)Rupert Bergmann, (2)Heinrich Baier und (3)Michael Bayer gewählt.

2006 Die Steigerwaldturnhalle wird vom Marktgemeinderat umbenannt in “Steigerwaldhalle”. Der TSV ernennt am Ehrungsabend anlässlich 145 Jahre TSV Windeck Karl Klöpffer und Willi Bäuerlein zu Ehrenmitgliedern. 
2007Die Sanierungsarbeiten an der Steigerwaldhalle wurden mit einen Tag der offenen Tür beendet. Die vielen fleißigen Helfer des TSV haben mehr als 3000 ehrenamtliche Stunden beim Umbau geleistet. Die erste Ringermannschaft wurde Meister der Oberliga und setzt sich bei den Aufstiegskämpfen in die 2. Bundesliga mit dem 1. Platz durch. In der Saison 2007/08 kämpften die erste Männermannschaft der Ringer in der 2. Bundesliga Nord und sichern sich den Klassenerhalt. Die Mannschaften der Snookerabteilung schaffen den Aufstieg in die Landesliga. Christina Vollmann übernimmt die Abteilungsleitung Fit & Health.
2008

Die Handballabteilung wechselt vom TSV Burgwindheim unter Führung von Nina Arnold und Jasmine Ziegler nach Burgebrach und startet gleich mit einer Jugend- und Damenmannschaft. Im Oktober bedankt sich der Verein bei allen Helfern der Umbaumaßnahme mit einem großen Helferfest im Saal der Steigerwaldhalle. In der Steigerwaldhalle wird eine moderne Geschäftsstelle durch den TSV eingerichtet.

2009

Der TSV gründet einen Festausschuss für das 150jährige Vereinsjubiläum im Jahre 2011.

Die Handballabteilung expandiert weiter und gründet erstmalig eine Herrenmannschaft für den TSV.

Aus der Karateabteilung kommend, gründet Wilhelm Siegemund eine eigene Ju-Jutsu-Abteilung. Es entsteht eine Gruppe von mehr als 20 Kindern die zweimal wöchentlich trainieren.

2010Der TSV stellt beim BLSV den Zuschuss-Antrag für ein Kunstrasenspielfeld. Zusammen mit den Markt Burgebrach soll das Großprojekt verwirklicht werden. Das Amt des Schriftführers übernehmen Daniel Klitzke und Andreas Galewsky.
2011

Der TSV, als offiz. Bauherr des neuen Kunstrasenspielfeldes, lässt im Februar die Arbeiten für den neuen Platz beginnen. Die Schülermannschaften weichen solange auf den Fußballplatz am Schulzentrum Burgebrach aus. Die Einweihung des neuen Platzes erfolgt pünktlich zum Fest mit einem Spiel des bayerischen Klerus gegen eine Promimannschaft des Marktes Burgebrach (4:4).
Mit zahlreichen Veranstaltungen wird das 150jährige Vereinsjubiläum würdig gefeiert. Der TSV als ältester Verein im Landkreis Bamberg trägt u. a. die Bayerische Meisterschaft 10 km Straße des BLV, das Jean-Foeldeak-Turnier des BRV, den Bezirksentscheid in Bayernpokal des BTV sowie zahlreiche Hallenturniere des BFV aus. In Zusammenarbeit mit der JFG Steigerwald wurde ein Jugendfußballturnier mit dem Nachwuchs zahlreicher Bundesligavereinen organisiert.
Der Festkommers wurde mit einem festlichen Gottesdienst in unserer Pfarrkirche St. Vitus begonnen. Mit einem großen Festzug und Musik. Begleitung ging es zum TSV-Ehrenmal an der Steigerwaldhalle um den verstorbenen Mitgliedern zu gedenken. In der festlich geschmückten Steigerwaldhalle ging es dann zum Abendprogramm: "Grußworte-Ehrungen-Historisches-Vorstellung des Vereins-Vorführungen der Abteilungen".
Ein weiteres Highlight war das Festwochenende, es folgten drei Tanzveranstaltungen die am Sonntag mit einem Gottesdienst in der Steigerwaldhalle, Festzelt-Frühschoppen und anschließendem gr. Festumzug mit mehr als 40 Vereinen aus nah und fern abgerundet wurde, es war ein warmer, sonniger Tag. Als weiteres Rahmenprogramm wurden Spiele, Hüpfburg, Torwand für Kinder und Jugendliche angeboten. Eine aufwendig vorbereite Ausstellung zur 150jährigen Geschichte des Vereins mit vielen Bildern und Requisiten wurde von Stefan Lechner vorgestellt. Der Zeltauf- und abbau, der Ausschank der Getränke und die weitere Organisation wurde von den Vereinsmitgliedern vorbildlich gemeistert. Das Fest war ein großer Erfolg!

2012In der Generalversammlung wird Johannes Maciejonczyk als neuer 1. Vorstand gewählt, neu in den Vereinsausschuss wurde Andreas Mohr, Pankraz Mohr, Mario Ziegler sowie Michael Bayer gewählt.
2014Nachdem Johannes Maciejonczyk im Mai 2014 das Amt des 1. Bürgermeisters der Marktgemeinde Burgebrach antrat, wurde Daniel Klitzke als 1. Vorstand des TSV Burgebrach gewählt. Der Vereinsausschuss wird erweitert um die Mitglieder Florian Dörnbrack, Sebastian Selig und Adam Winkler.
2016

1. Vorstand Daniel Klitzke verabschiedete Baptist Göller, der sich nach über 20 Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl als 2. Vorstand stellte. Als Nachfolger wurde hat sich Stefan Röckelein bereit erklärt. Kassier Thomas Drescher, der nach über 30 Jahren als Kassier nicht mehr antrat wurde ebenfalls verabschiedet. Das Amt des Kassiers wird nun durch Florian Wolf und Christina Trunk ausgefüllt. Nach 30 Jahren als Kassenprüfer wurden Dieter Wächtler und Vitus Beck in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Als Nachfolger wurden Stefan Lechner und Michael Bayer gewählt.
Highlight des Jahres war die Einweihung des sanierten Sportgeländes im Sommer. Mit der offiziellen Übergabe und Segnung unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste wie z.B. dem Bayerischen Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Bausback und dem 1. DFB- Vizepräsident Dr. Rainer Koch sowie vielen Zuschauern aus der Bevölkerung war die Einweihung ein voller Erfolg, der weit über die Grenzen des Marktes Burgebrach hinaus positiv wahrgenommen wurde. Weitere Programmpunkte waren ein Fußballturnier der Bayerischen Justiz, den 24-Stunden-Lauf, ein Kleinfeld-Fußballturnier sowie ein Fußballspiel zwischen Vertretern von Stadt- und Landrat Bamberg, ein "Tag des Sports" und abschließend ein Einlagespiel unserer 1. Fußballmannschaft.
Im November wurde ein Ehrungsnachmittag anlässlich des 155-jährigen Bestehens des Vereins veranstaltet. Vor ca. 300 anwesenden Mitgliedern wurden die Verbands- und Vereinsehrungen vergeben. Höhepunkt war die Ernennung von Altbürgermeister Georg Bogensperger, 3. Vorstand Rainer Lunz und Philipp Schütz zu Ehrenmitgliedern.